Aufzuchtbericht zweier Mohrenkopfpapageien

 

Diese Seite ist durch die freundliche Unterstützung von www.zoo-bieber.de entstanden, der übrigens auch unsere Mori und Kiwi aufgezogen hat. Das Ergebnis dieser wirklich tollen Aufzucht ist ja bereits auf den anderen Seiten zu sehen.

 

So sehen also die kleinen Babys aus, wenn sie gerade mal 4 und 6 Tage alt sind. Die Beiden sind am 02.12.2000 und 04.12.2000 geschlüpft und sehen eigentlich noch gar nicht ihren Eltern ähnlich. Es wird noch ein weiter Weg, der auch viele Gefahren für die Kleinen birgt.

   

Die Bilder sind leider etwas unscharf, aber die Babys sollten so wenig wie möglich beim Fotografieren gestört werden!

 

 

Jetzt sind wieder ein paar Tage vergangen und die Kleinen wollen ständig von den Eltern gefüttert werden. Sie sind ein wenig gewachsen, sonst ist aber noch nicht viel mehr zu erkennen. Auf dem Foto sind die Babys 13 und 15 Tage alt.

 

 

Die kleinen Mohren haben inzwischen einen großen Entwicklungsschritt gemacht. Die Augen sind bereits offen und der Schnabel wird langsam dunkler. Jetzt sind schon erste Ähnlichkeiten zu erkennen. Die Beiden sind auf den Bildern 20 und 22 Tage alt und haben einen mächtigen Hunger. Die ersten Federkiele sind bereits zu erkennen.

   

 

 

Es ist Silvester 2000, die Kleinen sind schon gut gewachsen, nur die Eltern wollen jetzt nicht mehr so richtig füttern, was aber für das Paar normal ist. Dieses ist aber nicht weiter schlimm, da sie noch heute beringt werden sollen und dann ab dem 2. Januar von Hand weiter aufgezogen werden. Die Ringnummern werden übrigens folgende sein: 198/00/0034 und 198/00/0035

       

 

 

Jetzt ist es soweit, die kleinen Racker sind nun in der Handaufzucht und bedingt durch das vorherige Fotografieren schon gut an die Hand gewöhnt. Die grünen Federkiele sind sehr schön zu erkennen, aber es braucht wohl noch eine gute Woche, bis die ersten Kiele aufbrechen. Die Krallen sind schon fertig ausgebildet und der Schnabel wird immer dunkler. Die Kleinen fordern regelmäßig lautstark ihre "Mahlzeiten", bestehend aus speziellem Aufzuchtfutter, welches als Brei mit einer Art Löffel gefüttert wird. Die Bilder sind am 07.01.2001 aufgenommen worden.

           

 

 

Es ist eine weitere Woche vergangen und es sind nun die ersten gelben Federkiele am Bauch zu erkennen. Die Babys sind schon ordentlich entwickelt und haben einen gesunden Appetit. Sie sind nun gute 6 Wochen alt aber die Handaufzucht wird noch weitere 6 Wochen dauern.

               

So sehen übrigens die stolzen Eltern der Mohrenbabys aus:

 

Es ist mal wieder eine Woche vergangen und die Kleinen unterscheiden sich jetzt kaum noch von den ausgewachsenen Mohren. Die meisten Federkiele sind bereits geöffnet und der gelbe Bauch ist nun auch vorhanden. Der Schnabel ist nun fast gänzlich dunkel und es wird kräftig nach Futter gebettelt.

               

 

 

Die kleinen Mohren sind nun ca. 55 Tage alt. Bei dem einem Bild kann man sehen, wie bei der Handaufzucht gefüttert wird. Es gehört schon einige Erfahrung dazu, dass nicht zu viel und nicht zu wenig gegeben wird. Die Temperatur des Breis muss ebenfalls stimmen.

           

 

 

Hier sind die Mohren mal wieder 7 Tage älter, allerdings kann man keine großen Veränderungen sehen. In den nächsten Wochen werden sie noch ein wenig an Gewicht zulegen und sie sollen dann langsam entwöhnt werden. Die dunklen Augenringe werden erst mit gut einem Jahr gelblich.

           

 

 

Jetzt ist es soweit: Die beiden Mohrenköpfe sind entwöhnt und haben das Körnerfutter prima angenommen. Das eine Mohrenkind wird am Donnerstag zu seinem neuen Besitzer kommen, für das andere gibt es zwar schon Anfragen, aber noch ist es zu haben. Wieviel Spaß man mit Mohrenköpfen haben kann, ist ja bereits auf meinen anderen Seiten beschrieben.

        

 

Dies sind die letzten Bilder des Aufzuchtberichts.

Ich hoffe, dass diese Seite einen kleinen Einblick in die Aufzucht von Papageien geben konnte. Auch handaufgezogene Papageien sollten nicht alleine gehalten werden. Wenn sie einmal zahm sind, verändern sie ihr Verhalten dem Menschen gegenüber auch bei einer Verpaarung nicht, wenn sie ausreichend Aufmerksamkeit erhalten - was im übrigen natürlich für alle Papageien gelten sollte. Bei der Handaufzucht ist es meiner Meinung nach wichtig, dass diese in der Gruppe erfolgt, so sind keine Fehlprägungen zu erwarten und die Handaufzuchten zeigen das gleiche soziale Verhalten wie Naturbruten.

 

Letztes Update: 13.02.2001

 

 

 

Neue Erlebnisse  Weitere Erlebnisse   Bilder  Gastbilder  Aufzuchtbericht  Links  Loro Parque  Artenbeschreibung Steckbrief Gästebuch  Forum Chat Startseite